Mexiko – nicht ohne einen Tequila

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Tequila – dieses Wort erinnerte mich vor allem an Partys und „Vor-trinken“ aus meiner Jugendzeit. Klassisch Tequila Silver mit Zitrone und Salz, oder die damals vermeintlich leckerere Variante Tequila Gold mit Orange und Zimt. Na dann Prost und auf die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Auch bei nicht so guten Erinnerungen an den klaren Schnaps, kommen wir auf unserer Reise durch Mexiko natürlich nicht an einem Tequila-Tasting vorbei…

Ob der Agavenbrand hier auch mit einem Sombrero versehen ist und dazu Salz und Zitrone gereicht werden? Lest selbst!

San Miguel de Allende – Disneyland auf mexikanisch

Doch zunächst fuhren wie von Teotihuacán weiter nach San Miguel de Allende. Laut unserem Reiseführer soll es eines der schönsten Städtchen ganz Mexikos sein. Abgesehen von den ganzen gebotoxten und aufgehübschten Gringos (gern benutzte Bezeichnung von Mexikanern für Amerikaner), die sich die Stadt zu ihrer Eigen gemacht haben, hatte der Reiseführer ausnahmsweise auch mal recht! Ich wusste gar nicht wo ich zuerst die Linse hinhalten sollte, denn an jeder Ecke bot sich ein Motiv nach dem anderen. Die Stadt mit seinen Kirchen hat tatsächlich etwas von einer Disneylandkulisse und sieht teilweise wie gemalt aus.

Wir schlenderten durch die Stadt und beobachteten das bunte Treiben – Souvenirverkäufer, Blumenverkäufer und Cowboys beim täglichen Nachmittagspläuschchen galt es zu entdecken.

Um einen besseren Überblick zu bekommen, schlenderten wir zum Mirador (Aussichtspunkt), vorbei an bunten Wänden und durch schmale Gassen, um die Stadt von oben zu bewundern.

Sportlich, sportlich

Unser Campingplatz verfügte zudem über einen Tennisplatz und so spielten Timo und ich unser erstes Match zusammen bzw. gegeneinander. Zum Glück hatte der Camper unserer Nachbarn gerade das Fenster geöffnet, sonst hätte es jetzt wohl ein Loch…denn Steffi und Boris hielten die Bälle eher hoch statt flach… 🙂20180309_171358

Guanajato – die bunte Stadt

Nach einer Stadt folgt bekanntlich die nächste. Diesmal Guanajato, die das Pendant zu San Miguel de Allende ist und auch viele Fotomotive bietet. Wir parkten den Bulli oberhalb der Stadt auf einem Parkplatz mit Campingmöglichkeit und hatten dabei eine bunte Aussicht auf die Stadt.

Tequila trinken wie ein Mexikaner

Stadt Nummero drei war ein ganz anderes Highlight – wir steuerten unseren Bulli nämlich direkt auf Tequila zu.Tequila PlazaSelbsterklärendCampingplätze gab es keine, zumindest keine Offiziellen, also fragten wir auf dem 24 h Parkplatz an, ob wir dort campieren können. Nach einem kurzen Anruf beim Chef war die Sache geritzt und wir konnten uns dem eigentlichen Vorhaben widmen.

Tequila-Tasting bei Jose Cuervo

dem ältesten Produzenten der Stadt, wo die obligatorische Werksführung ebenfalls nicht fehlen durfte:

Zum eigentlichen Tasting gab es dann vier verschiedene Tequila-Arten zu probieren: Tequila Blanco, Reposado, Anejo und den familieneigenen Reserva de Familia, also den ganz edlen Tropfen:Tequila Tasting

Getrunken wird auch nicht mit Salz oder Zimt zum Abschlecken auf der Hand, sondern pur und ohne „Ex oder A…loch“. Kein Wunder, denn anders als dem uns bekannten Sierra Tequila, der nur zu 50% aus Agave und 50% Zucker besteht, ist richtiger Tequila 100% Agave. Heißt, man muss sich den guten Tequila nicht runterwürgen, sondern kann ihn ganz entspannt genießen. Was wir natürlich taten…Zum Wohl!

Und bis zum nächsten Mal auf unserem Blog…

Obwohl, einen negativen Punkt haben wir ja noch.

Sayulita

Im Prinzip nicht der Rede wert, aber man muss ja auch mal die negativen Seiten aufzeigen, denen man so begegnet. Bei Instagram haben wir es bereits gepostet, ein Video in dem die Scheiße ins Meer geleitet wird, „viel Spaß“ damit (der Damm ist im Übrigen nur für´s Wochenende gebaut worden, tags zuvor floss der Scheiß ungehindert zum Surfspot):

Travelled to #sayulita for #surfing BUT after seeing this, we decided to #moveon. ☹

A post shared by bus-life.de (@bus.life.de) on

Das uns dabei die Lust ins Wasser zu gehen relativ schnell vergangen ist, könnt ihr euch ja sicherlich denken. Denn eigentlich waren wir zum Surfen und relaxen hier hergekommen…fuhren aber relativ zeitig am nächsten morgen weiter, denn diese Art „Schlammpackung“ wollten wir uns nicht geben.

Also nichts wie weg nach Kalifornien…die Baja California ruft!

 

 

 

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