Ecuador…mit Walen, Quito, Mitad del Mundo und dem Markt in Otavalo

Puerto Lopez – Vom Surfen zum Whalewatching

„Wenn wir schonmal an der Küste Ecuadors sind, können wir uns auch Wale und Blaufusstölpel anschauen!“ Gesagt. Getan. Das Sechsergespann bestehend aus Torsten, Christina, Sebastian, Britta, Sandra und mir, machte sich gemeinsam auf den Weg nach Puerto Lopez, um einen Bootstouranbieter zu suchen, der uns die Wale zeigt.

Und das ging so…

…relativ schnell, da wir nach dem Parken am Straßenrand, welcher gleichzeitig auch unser aller Übernachtungsspot war, von einer netten Dame angesprochen wurden. Nach kurzer Preisverhandlung und Gegencheck beim benachbarten Tour Anbieter, wussten wir das 35 Dollar pro Person ein guter Preis für einen Tagesausflug auf eine Insel inklusive 30 Minuten Schnorcheln war.

DSC03569Um 9.30 Uhr legte das Boot ab…1 Stunde sollte es bis zur Insel benötigen plus 20-30 Minuten mehr, wenn Wale in Sicht sind. Und diese zeigten sich auch bereits nach ca. 30 Minuten extremst welliger Bootsfahrt…OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Stopp kam genau richtig, denn Pillen gegen Seekrankheit hatte keiner genommen und bei der Fahrweise unseres Capitanos konnte einem schon mal schnell übel werden. Doch noch lachten alle:DSC_4169-1und nach ein paar Walsprüngen mehrDSC_4197-1DSC_4192 ging es für die insgesamt 20-Mann Besatzung weiter zur Inseln der Blaufusstölpel. Bevor wir anlegten begrüßten uns allerdings noch ein paar riesige Schildkröten in dem klaren Wasser:OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd dann sagten wir den Vögeln mit den blauen Füßen „Hallo!“:OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERANach ca. 2 Stunden Wandern und weiteren Vogelbeobachtungen (keine Angst, wir werden nicht zu Ornithologen) ging es zurück auf das wacklige Boot und es gab einen kleinen Mittagssnack.OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAKurz darauf wurden Schnorchel, Flossen*, ’ne Taucherbrille ausgeteilt und ein paar Leute sprangen ins Wasser. Hätten wir mal die wasserdichte Actioncam dabei gehabt…

* Ok, Flossen gab es nicht. Und Nivea gegen trockene Haut, wurde erst am Abend aufgetragen.

Die Rückfahrt sollte nach dem Schnorcheln gefühlt ewig dauern. Die 150 PS V6 Motoren holten jedenfalls alles aus sich heraus und wir versuchten krampfhaft alles drin zu behalten. Geschafft! Das Bier am Abend beim Schweizer Sam auf dem Campingplatz hatten wir uns jedenfalls hochverdient. 😊

Bevor wir nur noch zu Viert weiterfuhren, nach…

Quito und die bisher coolste Freewalking Tour mit Fernando

DSC03591Gemeinsam mit Christina und Torsten trafen wir uns am Hostal Zentrum, einem Hotel mit Stellplatz mitten in Ecuadors Hauptstadt Quito, geführt von Gerd, einem 86-jährigen Hamburger der vor 26 Jahren ausgewandert ist.

„Was machen wir eigentlich hier?“

Na das was wir häufig in einer größeren Stadt machen, wir schauen uns die Märkte und Sehenswürdigkeiten an und lernen dabei etwas über die Geschichte des Landes.

„Wie machen wir das am Besten?“

Mit einer Freewalking Tour! Wer immer noch nicht weiß was das ist, hier eine kurze Erklärung:

Bei einer Freewalking Tour trifft man sich unverbindlich, mit auf Trinkgeld Basis arbeitenden Guides, an einem vorher festgelegten Treffpunkt, zu einem bestimmten Zeitpunkt. In diesem Falle trafen wir uns um 14 Uhr an einem Hostel – und Fernando war unser Guide.

„Und dann?“

Warteten wir ein paar Minuten bis die Reisegruppe komplett war. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde (Name und Herkunft, denn, wenn überhaupt, mehr kann man sich eh nicht merken) führte uns Fernando als erstes in die Welt der Früchte Südamerikas ein. Wir gingen auf den Mercado. Danach in die Stadt. Später in die Zentralbank um zu erfahren warum Ecuador den US-Dollar besitzt und nicht mehr den so genannten Sucres. Und zu guter Letzt in die Hausbrauerei mit leckerem Burger und Craftbier. Denn nicht nur in Deutschland sprießen solche „Buden“, auch in ganz Südamerika ist der Trend des leckeren Essens und Trinkens angekommen…DSC03577Gelernt haben wir viel, gelacht noch mehr. Bilder allerdings eher weniger geschossen, denn der Tag verflog. Also „mussten“ wir am Folgetag erneut in die Stadt, denn ihr schaut ja gerne Bilder. Das wissen wir 😊 Also bestiegen wir die höchste Kirche um euch Quito von oben zu zeigen. Bitte sehr:

DSC03607DSC03594DSC03583DSC03615DSC03578Fazit: Quito ist eine schöne Stadt mit vielen Kirchen und netten Menschen. Allerdings reichten uns zwei Tage in der Großstadt, denn wir sind lieber in der Natur. Dort ist es entspannter, ruhiger und die Luft ist besser 😉 So verließen wir die Südhalbkugel über den…

Mitad del Mundo, dem Weltmittelpunkt

Um es vorweg zu nehmen, und damit ihr nicht Australien anrufen müsst (Bart lässt grüßen): das Wasser in einer Toilette fließt so rum wie es in die Toilette hineinfließt. Egal ob man sich auf der Süd- oder Nordhalbkugel befindet. Also mal links, mal rechts…

Und die Überquerung des Äquators haben wir auch noch feierlich festgehalten. Ich sag nur: „Walk the Line“:dsc_4328.jpgUnd anderer Spökes: OLYMPUS DIGITAL CAMERADSC_4326Nach der aufregenden Überquerung führte uns unser Navi nach…

Otavalo

„Wohin genau?“ Zum Markt nach Otavalo! Dort gibt es samstags immer drei Märkte:

Den Indiomarkt: auf dem Plaza de Ponchos, wo, oh Wunder, überwiegend Ponchos und Textilien angeboten werden. Dieser Markt ist anscheinend der größte in ganz Ecuador und somit macht es auch das handeln relativ einfach. Denn die Stände bieten nahezu alle dasselbe an, weshalb wir für den neuen Rucksackbeutel lediglich 8 Dollar zahlten, als die zuvor angebotenen 16.

Auf dem Tiermarkt, ja ihr habt richtig gelesen, gibt es neben Kleintieren wie Hühnern und Meerschweinchen auch größere Arten. Nämlich Kühe und Schweine. Abgefahren!OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd dann gibt es noch den Lebensmittelmarkt in ein-zwei Seitenstraßen wo es Früchte und Gemüse zu kaufen gibt.

Nach dem ganzen bunten Treiben und feilschen, brauchten wir erstmal wieder etwas Erholung. Also auf zur…

Finca Sommerwind in Ibarra

Gegründet von Hans und Patricia aus Deutschland wurde hier ein kleines Paradies für Overlander geschaffen. Wir kamen Samstagnachmittag gemeinsam mit Christina und Torsten an und zu unserem Glück ist am Wochenende das Café geöffnet. Es gab Käsekuchen, Apfelstrudel, frisches selbstgemachtes Brot, sowie leckeren Kaffee. Am Abend durfte dann die deutsche Currywurst mit Pommes nicht fehlen. Und Bier gibt es hier „natürlich nur in großen Dosen“, in Form von 625 ml Flaschen. Hier kann man schon mal ein paar Tage bleiben!

Und da kannste auch einfach mal rumstehen und durch die Gegend gucken:20170805_142436Taten wir natürlich auch! 😊

Doch leider mussten wir uns auch von unseren Freunden verabschieden die zurück nach Cuenca fuhren. Doch unverhofft kommt oft…wir trafen uns nochmal wieder: in Kolumbien! Davon berichten wir euch allerdings erst bald…stay tuned for more happy Days!

Frage: wie viele Film-, Serien-, und Musikzitate haben sich in diesem Blogbeitrag versteckt? Der Gewinner erhält Ruhm und Ehre…wenn das mal nichts ist!

Schreibt es einfach in die Kommentare! 😉

(Hinweis: es sind mehr als Vier!)

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Evers Jürgen sagt:

    Wieder ein toller Bericht mit sehr schönen Fotos.Ich habe 8 Titel ausgemacht ob das richtig ist ?L.G.

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