Welcome to: fabulous Las Vegas, dem Zion Nationalpark, Utah und dem legendären Grand Canyon

Nach so viel Natur in den letzten Tagen lag sie plötzlich wie aus dem nichts vor uns, die Stadt mit den tausenden Lichtern – Las Vegas. Die Stadt befindet sich mitten in der Wüste Nevadas und erscheint auf den ersten Blick erst einmal wie eine Fata Morgana.

Hier sollen also die unzähligen Casinos und glamourösen Shows auf uns warten? Das schauen wir und mal genauer an…

Las Vegas

Für Glücksspieler das Mekka schlechthin, doch was genau machen wir hier eigentlich? Wer uns kennt weiß, dass wir mit dem Glücksspiel nicht viel am Hut haben. Unser Geld geben wir lieber für sinnvolle Dinge aus. Dennoch wollten wir uns die besondere Stadt nicht entgehen lassen und ja, wenn man schon in der Gegend ist, sollte man einmal dort gewesen sein!
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Aus Richtung Death Valley kommend taucht plötzlich aus dem nichts eine Stadt mit Hochhäusern vor uns auf. Da weit und breit nichts zu sehen ist, muss das wohl das berühmte Vegas sein.

Wir tauschen unseren Bulli für drei Nächte gegen ein klimatisiertes Hotelzimmer. Anders sind die Temperaturen von bestimmt 40 Grad auch nicht auszuhalten. Wir entscheiden uns für die Polo Towers, ein Hotel ohne integriertem Casino, dafür aber mit kurzen Wegen zum Zimmer, einer kleinen Küchenzeile und einem großen Fitnessstudio, sowie einem Pool auf dem Dach. Für uns perfekt, um sich langsam an den Trubel in Las Vegas heran zu tasten.

Um abends fit zu sein, legen wir nachmittags noch ein kleines Nickerchen ein, denn die Stadt erwacht erst so richtig zum leuchten bei Nacht. Schon vom Blick unseres Balkons können wir erahnen was uns gleich erwarten wird.
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Auf dem berühmten Strip angekommen, reiht sich ein pompöses und ausgefallenes Hotel an das andere. Hier werden ganze Städte wie Paris, Venedig oder New York initiiert. So viele Lichter haben wir noch nie auf einmal gesehen, alles strahlt und funkelt vor sich hin.

Wir schlendern über den Stip und schauen uns zuerst die beeindruckende Wassershow vor dem Bellagio Hotel an. Anschließend wollen wir endlich ein Casino von innen bestaunen und entscheiden uns zuerst für das Ceasar Palace. Neben einem riesigen Casino erwartet uns hier auch noch ein integriertes Shoppingcenter. Die Decke ist dem Himmel nachempfunden, so dass man nie genau weiß, ob es gerade hell oder dunkel draußen ist.

Schon verrückt, wie viele Menschen an den Spieltischen und Automaten sitzen und ihr Geld regelrecht verzocken. Dabei ist gut zu erkennen, dass hier einiges an Partyvolk unterwegs ist, die hier für ein paar Tage die Sau rauslassen wollen. Andere wiederum scheinen dem Spielen regelrecht verfallen zu sein und erhoffen sich das große Los. Wir kommen aus dem Staunen jedenfalls nicht mehr raus und laufen von einem Hotel zum nächsten, um uns das Spektakel genauer anzuschauen.

Wo alles angefangen hat…

Am nächsten Abend fahren wir nach Downtown. Hier findet man das ursprüngliche Las Vegas, wo alles angefangen haben soll. Die Straße erinnert uns etwas an den Ballermann auf Mallorca. Eine lange Biertheke reiht sich an die nächste, laute Musik, überall verrückt verkleidete Straßenkünstler und ein Haufen voller saufender Touristen. Dennoch lässt sich der Charme von vergangenen Zeiten erahnen.

Las Vegas, die Stadt die nie zu schlafen scheint, verlassen wir nach drei Nächten. Es zieht uns wieder zurück in die Natur und wir besuchen mal wieder einen sehr populären Nationalpark.

Zion Nationalpark

Von der Wüste Nevadas fahren wir in den Bundesstaat Utah. Immer wieder haben uns Reisende von der landschaftlichen Schönheit vorgeschwärmt. Und auch wir sind begeistert von den schier unendlos erscheinden rot-orangenen Felsformationen.20180510_180801Wie kann es anders sein, ist der Park restlos ausgebucht und kein freier Campingplatz vorhanden. Da wir dies schon erahnt haben, sind wir diesmal vorbereitet und werden die Nacht auf BLM Land verbringen. Dies ist freies Land, auf dem man kostenlos campen darf. Zwar ohne jegliche Sanitäranlagen, dafür aber mitten in der Natur!OLYMPUS DIGITAL CAMERANach einer ruhigen Nacht erkunden wir am nächsten Morgen den Park. Alleine die Straße zum Park ist schon eine Fahrt wert. Links und rechts ragen steile rote Felsen um uns empor. Sogar die Farbe des Asphalts wurde der Landschaft angepasst und scheint leicht rötlich zu sein.

Utah´s einmalige Landschaft

…lädt definitiv zu einem Roadtrip ein. Vom Zion Nationalpark fahren wir nach Kanab und informieren uns in einem Touristencenter über die Attraktionen der Region. Auf unserem Weg besichtigen wir Spencer´s Mining, den Lake Powell und fahren über den gigantischen Glen Canyon Dam nach Page.

In Page wollten wir ursprünglich den Antelope Canyon besichtigen. Leider haben sich die Eintrittspreise im Vergleich zu vor zwei Jahren verdreifacht (60 USD pro Person für eine Felsspalte…kopfschüttel). Das war es uns nicht wert, denn schöne Felsformationen scheint es in Utah wie Sand am Meer zu geben. Und die waren ganz umsonst anzuschauen…

Grand Canyon

Ein Name so bekannt, dem jedem etwas sagt und wohl einer DER Nationalparks der Welt ist. Die unendlichen Weiten der roten, riesigen Schluchten des Grand Canyons können schon mal durch ihre imposante Größe einen Atemstillstand auslösen. Besonders wenn man zu nah am Rand steht! 😉 Wir spazieren 15 km auf dem Rimtrail, immer den Abgrund im Blick.

Chillen im Wald

Nach so viel Aufregung und auch Fahrerei (die USA ist einfach riesig), haben wir es uns für ein paar Tage im Wald gemütlich gemacht. Neben ausführlichem Chillen haben wir uns über unsere weiteren Reisepläne unterhalten und eine Entscheidung für die weitere Richtung getroffen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wie und vor allem wie lange es noch mit unserem bus-life weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Beitrag!

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